Nachwuchs mit Netzwerk


Seit fast zehn Jahren gibt es bei SICK das Traineeprogramm SensorING für Absolventinnen und Absolventen technischer Studiengänge. Gabriele Pontiggia, Referentin Learning & Development Consulting, erklärt, worum es geht:

Welche Ziele verfolgt SICK mit dem Trainee­programm SensorING?

Gabriele Pontiggia: Mit dem Einstiegsprogramm SensorING möchten wir frühzeitig qualifizierten Nachwuchs für Fach- und Projektaufgaben gewinnen und diesen auf seine künftigen Aufgaben im Arbeitsleben vorbereiten.

 

Das SensorING-Programm dauert zwölf Monate. Was kommt in dieser Zeit auf die Trainees zu?

Gabriele Pontiggia: Die Trainees lernen SICK in diesen zwölf Monaten intensiv kennen. In den ersten vier bis sechs Monaten werden sie in ihrem sogenannten Heimatbereich, also dem Fachbereich, in dem sie auch nach Abschluss des ­Traineeprogramms tätig sind, eingearbeitet. Danach sammeln die Trainees in den Fachbereichen Erfahrungen, die direkte Schnittstellen zu ihrem Heimatbereich haben.

 

Darüber hinaus können sie weitere Organisationen kennen­lernen. Dies können z. B. andere deutsche Standorte oder, sofern dies für den künftigen Aufgabenbereich erforderlich ist, auch Vertriebs-, Produktions- und Servicegesellschaften im Ausland sein. ­Parallel zur individuellen Einarbeitung bieten wir ein Rahmenprogramm für alle Trainees. Hier gehen wir auf die Wünsche der Trainees ein und geben ihnen auch die Möglichkeit, selbst Programmpunkte zu gestalten. Das Rahmenprogramm umfasst z.B. Veranstaltungen zur Vorstellung der einzelnen ­Trainee-Fachbereiche, Standortbesuche an den deutschen Standorten, spezielle Vorträge oder Teamevents. Die Teil­nehmer bauen sich im SensorING-Programm ein Netzwerk auf, von dem sie und auch ihre jeweiligen Abteilungen profitieren. 

 

Welche Vorteile hat dieses Programm für die Einsteigerinnen und Einsteiger?

Gabriele Pontiggia: Jeder Trainee erhält einen individuellen Einarbeitungsplan. Neben der umfassenden Einarbeitung in ihren künftigen Aufgabenbereich und ggf. einem Auslandsaufenthalt profitieren die Trainees von einem unbefristeten ­Arbeitsvertrag bei SICK und einer tariflichen Vergütung für Berufseinsteiger.

 

Die Trainees lernen das Unternehmen sehr gut kennen und knüpfen Kontakte zu Schnittstellen, von denen sie in ­Zukunft profitieren werden.

 

In „SensorING“ steckt der Begriff Ingenieure. ­Bildet SICK nur im Forschungs- und Entwicklungsbereich aus?

Gabriele Pontiggia: Der Schwerpunkt liegt zwar im Bereich Forschung & Entwicklung, uns ist es allerdings wichtig, dass auch andere Fachbereiche Trainees ausbilden. Eine Verteilung der Trainees über verschiedene Fachbereiche bedeutet für uns, der Traineegruppe ideale Voraussetzungen für eine breite Vernetzung ins Unternehmen bieten zu können. 

 

Wie viele Trainees wurden bisher bei SICK aus­gebildet und wie sind die Pläne für die Zukunft?

Gabriele Pontiggia: Bisher wurden im Rahmen des Sensor­ING-Programms 55 Trainees bei SICK ausgebildet. In 2016 haben wir 14 Trainees neu eingestellt. Aufgrund der positiven Resonanz von Seiten der Teilnehmer als auch innerhalb der ausbildenden Fachbereiche, wird SICK auch in 2017 diese Anzahl an Neueinstellungen beibe­halten.